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15 Jahre Erfahrung in der beruflichen Rehabilitation: Berufliches Trainingszentrum Dresden feiert Jubiläum

03.04.2019

Seit 15 Jahren werden im SRH Beruflichen Trainingszentrum Dresden Menschen nach einer psychischen Erkrankung auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben unterstützt.


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Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Persönlichkeitsstörungen nehmen zu. Treffen kann es jeden: junge und alte Menschen, Frauen und Männer, Menschen mit und ohne Arbeit. Seit 15 Jahren werden im SRH Beruflichen Trainingszentrum Dresden Menschen nach einer psychischen Erkrankung dabei unterstützt, ihren Weg zurück ins Berufsleben oder zu einer neuen berufliche Perspektive zu finden – und das sehr erfolgreich.

Gestartet im April 2004 mit sechs Mitarbeitern und zwei Teilnehmern, arbeiten im Beruflichen Trainingszentrum Dresden heute 35 Mitarbeiter. Aktuell bereiten sich 85 Menschen auf den Start in eine Ausbildung, Umschulung oder den Wiedereinstieg in den Beruf vor. Damit dieser Neustart gelingt, werden individuell zugeschnittene Berufliche Trainings angeboten, die die persönliche Geschichte und die aktuelle Leistungsfähigkeit der psychisch erkrankten Menschen berücksichtigen. Die Trainings bieten Betroffenen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren, Kenntnisse aufzufrischen oder ganz neue Fertigkeiten zu entwickeln. Um die Herausforderungen im Arbeitsleben meistern können, trainieren die Teilnehmer unter realistischen Bedingungen mit schrittweise steigenden Anforderungen. Von Beginn an werden sie von einem psychosozialen Mitarbeiter begleitet.

Das 15-jährige Bestehen wird mit einer Jubiläumsfeier und einem Fachtag am 3. April 2019 gefeiert. Zum Festakt werden unter anderem Dr. Kristin Kaufmann, Bürgermeisterin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen der Landeshauptstadt Dresden, Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit sowie Rolf Limbeck, Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufliche Trainingszentren sprechen.

In seinem Fachvortrag zum Thema „Wie Integration gelingt – Der Beitrag beruflicher Trainingszentren zur beruflichen Rehabilitation psychisch Kranker“ beleuchtet der Psychologe und Psychotherapeut Heiko Kilian den veränderten Stellenwert Beruflicher Trainingszentren. Durch eine abnehmende Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen, einen Bevölkerungswandel und einen gestiegenen Fachkräftemangel kommt der Wiedereingliederung von psychisch erkranken Menschen ein höherer Stellenwert zu.

In einer Talkrunde kommen außerdem Arbeitgeber und ehemalige Teilnehmer des Beruflichen Trainingszentrums Dresden zu Wort und beschreiben ihre Wege, wieder in Arbeit zu kommen.